Vor 3.000 bis 5.000 Jahren siedelten in dem Gebiet die ersten Menschen, die Pueblo. Um circa 900 n. Chr. zogen sie von den Klippen eine Etage tiefer und bauten die Sandstein-Wohnungen in den Fels, wo sie Schatten und Schutz boten. Das 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannte Gebiet besitzt über 5.000 archäologische Stätten. Davon sind 600 Felswohnungen, die zu den besterhaltenen Nordamerikas zählen.
Häuser in Klippen gebaut
Das Tolle daran: Seit 2019 können Sie fünf der Wohnungen auf geführten Touren bestaunen und direkt in die Geschichte eintauchen. Das Cliff Haus ist unter ihnen das Größte und besitzt über 150 Zimmer. Wenn Sie es noch abenteuerlicher wollen, lohnt sich ein Besuch des Balcony House. Dieses ist nur über eine 10 Meter lange Leiter und enge Tunnel sowie Gänge zu erreichen. Also nur etwas für die ganz Mutigen! Auch das Long House, das Spruce Tree House und das Step House laden Sie auf den Touren zu einem Besuch ein.
An den archäologischen Stätten sind zahlreiche Artefakte ausgestellt. Körbe, Samen, Schmuck und kunstvoll bemalte Töpferwaren erzählen die Geschichten einer einst florierenden Zivilisation. Wer mehr zu der Stadt und den einstigen Bewohnern erfahren möchte, kann von April bis Oktober informative Vorträge über das reiche Kulturerbe genießen.